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Multinationale


Mit Hilfe von Initiativen, Druck und Lobbyarbeit der Vereinten Nationen, der OECD, von Regierungen und Nichtregierungsorganisationen gelingt es immer mehr multinationale Unternehmen von der Notwendigkeit und dem Nutzen der so genannten “Corporate Social Responsibility (CSR), zu deutsch gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmens, zu überzeugen. Dieser Managementprozess basiert auf nachhaltiger Entwicklung und integriert folgende drei Säulen: Soziale Verantwortung, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit.

Die meisten multinationalen Unternehmen agieren allerdings immer noch ohne Rücksicht auf Gesichtspunkte unternehmerischer Verantwortung. Es ist auch weithin bekannt, dass viele Regierungen in Entwicklungsländern aber auch in Mittel- und Osteuropa darauf verzichten, Druck auf ausländische Multinationale aus zu üben, damit diese z.B. Arbeitsnormen respektieren. Der Druck attraktiv für Investitionskapital zu sein, ist weitaus stärker.

Dennoch gibt es viele Beispiele für Multinationale Unternehmen, die hohe Produktivität mit guten Geschäftspraktiken vereinbaren, in dem sie Arbeitsnormen respektieren und ihre Mitarbeiter schulen und motivieren.
BHI unterzeichnete verschiedene Internationale Rahmenabkommen (IRAs) mit Klauseln zu Arbeitnehmerrechten, mit führenden Multinationalen Unternehmen:

  • IKEA (Möbel, Schweden)
  • Faber-Castell (Bleistifte, Deutschland)
  • Hochtief (Bau, Deutschland)
  • Skanska (Bauindustrie,Schweden)
  • Ballast Nedam (Bauindustrie, Niederlande)
  • Stabilo (Schreibgeräte und Kosmetik, Deutschland)
  • Impregilo (Bauindustrie,Italien)
  • Veidekke (Bauindustrie,Norwegen)and
  • Lafarge (Bauindustrie,Frankreich)
  • Royal BAM Groep (Bauindustrie,Niederlande)
  • Staedtler (Schreibgeräte und Kosmetik, Deutschland)
  • VolkerWessels (Bauindustrie,Niederlande)
  • Wilkhahn (Büromöbeln, Deutschland)

    Multinationale Unternehmen, die Internationale Rahmenabkommen (IRA) mit der BHI unterzeichnen, verpflichten sich diejenigen Arbeitnehmerrechte zu respektieren, die in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ( IAO) festgeschrieben sind. Außerdem muss das Unternehmen seinen Mitarbeitern menschenwürdige Löhne und Arbeitsbedingungen anbieten. Zusätzlich müssen sie sich bereit erklären, sich für eine sichere und gesunde Arbeitsumwelt einzusetzen. In vielen Fällen beinhalten die Vereinbarungen auch Systeme für die Beschwerdeführung bzw. für ein Überwachungssystem und schließen auch die Arbeitsbeziehungen zu Lieferanten und Subunternehmern ein.

    Es muss bei der Analyse der Vereinbarungen bedacht werden, dass sich IRAs qualitativ von so genannten “Verhaltenskodizes” unterscheiden: Die BHI-Vereinbarungen stellen ein globales Regelwerk zur Verfügung , zum Schutz der Gewerkschaftsrechte und zur Förderung des sozialen Dialogs und von Kollektivverhandlungen.

    Aus diesem Grunde sind sie als eine Ergänzung zu staatlichen und regionalen Vereinbarungen zu sehen und ersetzen diese keineswegs.

    Es ist Sinn und Zweck der Internationalen Rahmenabkommen (IRA), unseren Mitgliedsorganisationen ein Instrument an die Hand zu geben, das ihnen hilft als Gewerkschaft anerkannt zu werden und einen Sozialdialog sowohl auf Unternehmensebene als auch auf staatlicher Ebene mit Unternehmen initiieren zu können. Dieser Prozess wiederum sollte in Kollektivvereinbarungen münden, die letztendlich die Arbeits- und Lohnbedingungen der Arbeitnehmer verbessern. Der Erfolg der Globalen Unternehmensabkommen hängt aber entscheidend von der Stärke der Gewerkschaften auf einzelstaatlicher Ebene ab und davon, ob es möglich ist, Kollektivvereinbarungen auf einzelstaatlicher und Unternehmensebene zu führen.

    Es ist Sinn und Zweck der Internationalen Rahmenabkommen (IRA), unseren Mitgliedsorganisationen ein Instrument an die Hand zu geben, das ihnen hilft als Gewerkschaft anerkannt zu werden und einen Sozialdialog sowohl auf Unternehmensebene als auch auf staatlicher Ebene mit Unternehmen initiieren zu können. Dieser Prozess wiederum sollte in Kollektivvereinbarungen münden, die letztendlich die Arbeits- und Lohnbedingungen der Arbeitnehmer verbessern. Der Erfolg der Globalen Unternehmensabkommen hängt aber entscheidend von der Stärke der Gewerkschaften auf einzelstaatlicher Ebene ab und davon, ob es möglich ist, Kollektivvereinbarungen auf einzelstaatlicher und Unternehmensebene zu führen.

    BHI Weltvorstand und Weltrat verabschiedten ein Modellrahmenabkommen und Richtlinien, die auf der folgenden URL heruntergeladen werden können.


    Für BHI Richtlinien IRA hier
  • Internationale Rahmenvereinbarungen

    Wilkhahn
    Hochtief
    Staedtler
    Stabilo
    Modell Internationales Rahmenabkommen (IRA)
    Faber-Castell

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