29 September 2018 17:21


26 bei den Restaurierungsarbeiten des Tempelkomplexes Westlicher Mebon in der kambodschanischen Stadt Siem Reap beschäftigte Arbeitnehmer fordern ihre Wiedereinstellung gemäß dem Tarifvertrag, für den sie lange gekämpft und der schlussendlich abgeschlossen wurde. Im Jahr 2013 hatten sie eine eigene Gewerkschaft gegründet, die der Bau- und Holzarbeitergewerkschaft Kambodschas BWTUC angeschlossen ist. Sie handelten einen Tarifvertrag aus, wodurch sich sowohl ihre Löhne wie auch ihre Arbeitsbedingungen verbesserten.  


Im Februar 2018 wurden die Beschäftigten an dem Tempelkomplex in Siem Reap darüber informiert, dass die Restaurierungsarbeiten infolge finanzieller Schwierigkeiten vorläufig eingestellt würden. Die Restaurierung wird von einem französischen Ministerium finanziert. Die Überwachung des Projekts wurde jedoch auf die kambodschanische Agentur APSARA übertragen, die in der Vergangenheit keine Gewerkschaften und Tarifverhandlungen zugelassen hat. 


Die im Mai begonnene Stilllegung sollte zunächst nur drei Monate dauern. Nun weigert APSARA sich allerdings, die Beschäftigten zu den im von ihnen erkämpften Tarifvertrag ausgehandelten Bedingungen an ihre Arbeitsplätze zurückkehren zu lassen. Die von APSARA vorgeschlagenen Löhne sehen Kürzungen in einer Größenordnung von 30 bis 65 Prozent sowie die Streichung weiterer Leistungen vor. Die Arbeitnehmer in Siem Reap sind sich darüber einig, dass sie ihre Arbeit ohne die Einhaltung der Bedingungen des ausgehandelten Tarifvertrags nicht fortsetzen werden.


Weitere Informationen über die am Tempelprojekt Westlicher Mebon Beschäftigten

erhalten Sie hier.


Handeln Sie jetzt!

  • Machen Sie ein Solidaritätsfoto mit diesem Poster und fordern Sie so die Einhaltung des Tarifvertrags für die Arbeitnehmer an der Tempelanlage Westlicher Mebon in Siem Reap.