21 September 2026
MALAYSIA: GEMEINSAME SOZIALAUDITS SCHAFFEN VERTRAUEN UND BESSERE ARBEITSPLÄTZE BEI FABER-CASTELL
In den Betrieben von Faber-Castell in Malaysia bemerken die Arbeitnehmervertreter, dass die gemeinsamen Sozialaudits im Kontext des Internationalen Rahmenabkommens (IRA) dazu führen, dass die Anliegender Arbeitnehmer verstärkt wahrgenommen und praktische Verbesserungen vorangetrieben werden, darunter kostenlose persönliche Schutzausrüstung, klarer gekennzeichnete Notausgänge, bessere Maschinenschutzvorrichtungen, zugängliche Informationen zur Chemikaliensicherheit, Gesundheitsuntersuchungen, übersichtlichere Lohn- und Überstundenaufzeichnungen sowie verbesserte Unterkünfte für Wanderarbeiter in näherer Lage zur Fabrik. Diese Erfahrung zeigt, wie die Partnerschaft zwischen Faber-Castell, der BHI und der IG Metall konstruktive Arbeitsbeziehungen weiter verbessern und gleichzeitig bei alltäglichen Problemen helfen kann, die die Sicherheit und das Wohlergehen der Beschäftigten betreffen.
Sozialaudits bieten den Beschäftigten einen sicheren Raum, um Bedenken zu äußern, ohne Vergeltungsmaßnahmen befürchten zu müssen. Dies gilt ebenfalls für Arbeitsmigranten. Die Zusammenarbeit mit der BHI und der Faber-Castell-Zentrale verbindet lokale Anliegen mit den internationalen Verpflichtungen des Unternehmens und schafft Möglichkeiten zur gemeinsamen Problemlösung. Sozialaudits stärken zudem die Tarifverhandlungen, so die Gewerkschaftsführer. Durch die Dokumentation von Bedenken und die Besprechung von Maßnahmen, die Abhilfe schaffen, bieten Audits den Beschäftigten und der Unternehmensleitung eine klarere Grundlage für Verhandlungen, Folgemaßnahmen und die Lösung schwieriger Fragen im Rahmen eines konstruktiven Dialogs.
Die Audits tragen zudem dazu bei, die Vorteile des IRA auf die gesamte Lieferkette von Faber-Castell auszuweiten. In Malaysia würdigten die Auditoren die Gewährleistung von Chancengleichheit und Fortbildungsangeboten für einheimische Arbeitnehmer und Arbeitsmigranten durch einen Zulieferer als Beispiel für inklusive Arbeitspraktiken. Sozialaudits helfen Zulieferern dabei, die Arbeitsbedingungen zu verbessern, Vertrauen zu Geschäftspartnern aufzubauen und geben Faber-Castell größere Gewissheit, dass die geltenden Verpflichtungen im Rahmen der Beschäftigung auch über die eigenen Werke hinaus eingehalten werden.
Für die Beschäftigten kann es das Vertrauen, die Arbeitsmoral und das Zugehörigkeitsgefühl stärken, wenn ihre Anliegen berücksichtigt und Zusagen eingehalten werden. Für die Unternehmensleitung bietet die Einbindung der Beschäftigten wertvolle Einblicke in die Bedingungen vor Ort. Das frühzeitige Erkennen von Problemen kann dazu beitragen, vermeidbare Konflikte und Störungen im Betriebsablauf zu verhindern, während sicherere Arbeitsplätze und eine stärkere Zusammenarbeit die langfristige Widerstandsfähigkeit fördern.
Die BHI würdigt den Beitrag von Faber-Castell zu dieser langjährigen Partnerschaft, insbesondere in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, in denen das Vertrauen der Beschäftigten und eine offene Kommunikation besonders wichtig sind. Die fortgesetzte Unterstützung des sozialen Dialogs ist eine Investition, die dem Unternehmen hilft, den Wandel zu meistern.
Die lokale Gewerkschaft hat den klaren Wunsch geäußert, dass die Audits fortgesetzt und verstärkt werden, und verweist dabei auf deren effektiven Ressourceneinsatz bei gleichzeitiger Wahrung einer sinnvollen Arbeitnehmerbeteiligung, internationaler Einbindung und konsequenter Nachverfolgung. Sie erklärte, ihre Erfahrung zeige, was erreicht werden könne, wenn Arbeitnehmer, Gewerkschaften und Unternehmensleitung offen zusammenarbeiten und gemeinsam handeln. Die Fortsetzung der gemeinsamen Sozialaudits wird dazu beitragen, diese Errungenschaften zu sichern, das Vertrauen am Arbeitsplatz zu stärken und die Partnerschaft weiter voranzubringen.