4 May 2026
SOLIDARITÄT UND UNTERSTÜTZUNG DER GEWERKSCHAFTEN FÜR PALÄSTINA
Palästina. Zwei Kinder haben überlebt. Ihre Eltern nicht.
Am 15. März 2026 wurde Ali Bani Odeh, ein palästinensischer Bauarbeiter, von israelischen Streitkräften erschossen, als er zusammen mit seiner Frau Waad und ihren beiden kleinen Kindern, Mohammad und Othman, einem Kind mit Behinderung, von der Arbeit nach Hause fuhr. Ihr Auto wurde gezielt beschossen. Es gab keine Bedrohung. Keine militärische Rechtfertigung.
Die beiden anderen Kinder überlebten: Khaled (12) und Mustapha (8).
Verletzt. Jetzt elternlos.
Diese Tragödie ist kein Einzelfall. Sie spiegelt die Bedingungen wider, unter denen palästinensische Arbeitnehmer im Westjordanland leben und arbeiten: Gewalt, mangelnder Schutz und fehlende Rechenschaftspflicht. Diesen Arbeitnehmern, die auf den Baustellen tätig sind, die Wirtschaft am Laufen halten und jeden Tag Kontrollpunkte passieren, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wird das grundlegendste Recht verwehrt: das Recht, sicher nach Hause zurückzukehren.
Die Frage ist jetzt einfach: Werden Khaled und Mustapha allein gelassen oder nicht?
Der Palästinensische Gewerkschaftsbund (PGFTU) hat einen konkreten und transparenten Mechanismus eingerichtet, um ihnen Wohnraum, Bildung, Gesundheitsversorgung und Stabilität zu gewährleisten und gleichzeitig rechtliche Schritte zu unterstützen.
Was die Kolleginnen und Kollegen der Gewerkschaften jetzt tun können:
- Eine Spende für Khaled und Mustapha überweisen und damit
- die langfristige Betreuung der beiden Kinder unterstützen
- einen Beitrag zu den rechtlichen Bemühungen um Gerechtigkeit leisten
Jeder Beitrag an den BHI-Solidaritätsfonds für Palästina für Khaled und Mustapha fließt direkt in die Unterstützung der beiden Kinder.
Jetzt für Khaled und Mustapha spenden!
IBAN:
In CHF: CH41 0844 0246 6062 9019 0
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