8 September 2026
AFRIKA/NAHER OSTEN: GEWERKSCHAFTERINNEN IN FÜHRUNGSPOSITIONEN BEREIT FÜR DEN 6. WELTKONGRESS DER BHI
Der Frauenausschuss (RWC) der BHI-Region Afrika/ Naher Osten traf sich am 2. September 2026 online; an der Sitzung nahmen 10 Ausschussmitglieder und Gewerkschaftsführerinnen aus der gesamten Region teil. Die Sitzung wurde von Georgina Smedley geleitet, der Vorsitzenden des BHI-Frauenausschusses der Region Afrika/Naher Osten.
In seiner Eröffnungsrede unterstrich der BHI-Regionalvertreter Garikanai Shoko die entscheidende Rolle von Gewerkschafterinnen bei der Förderung der Gleichstellung am Arbeitsplatz. Dies wurde in einer Videobotschaft von Marta Pujadas, der Vorsitzenden des Internationalen Frauenausschusses der BHI, bekräftigt, die zudem ihre Solidarität und Unterstützung für die Führungsarbeit der Vorsitzenden Georgina Smedley zum Ausdruck brachte.
Berichte des Sekretariats und der Subregionen beleuchteten die gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen Frauen konfrontiert sind, sowie wichtige Erfolge der Mitgliedsorganisationen im Kampf gegen Gewalt und Belästigung am Arbeitsplatz. Der RWC räumte zwar finanzielle Engpässe bei der Umsetzung der Beschlüsse aus dem Jahr 2025 ein, verpflichtete sich jedoch, kreative Lösungen zur Mittelbeschaffung zu prüfen.
Der Ausschuss besprach zudem die Vorbereitungen für den 6. Weltkongress der BHI sowie für die bevorstehende Internationale Frauenkonferenz, die unter dem Motto “Women Forward: Breaking Barriers for Safe and Equal Workplaces” (dt. etwa „Frauen an die Spitze: Barrieren überwinden für sichere und gleichberechtigte Arbeitsplätze“) stehen wird. Die Gruppe der teilnehmenden Frauen der Region Afrika/Naher Osten am Kongress im November 2026 hat fast ihre Zielgröße erreicht, wenn führende Gewerkschafterinnen aus allen Subregionen teilnehmen.
Zum Abschluss der Sitzung bekräftigte der Ausschuss unverändert seine im Jahr 2025 verabschiedeten Fünfjahresprioritäten. In ihren Schlussworten würdigten die erste stellvertretende Vorsitzende des RWC, Teresa Njeri, und die Vorsitzende Georgina Smedley die Einheit und Widerstandsfähigkeit der Gewerkschafterinnen in der gesamten Region.